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Jenny und Maya

Jenny und Maya

"Verzweifelter hätte Daniel mich bei seinem Besuch kaum vorfinden können":

Zwei Tage zuvor war Maya, eine 10jährige Mischlingshündin, von Sardinien bei uns angekommen.

Wir, das sind mein Mann, mein mittlerweile knapp 14jähriger Rüde Benny und ich.

 

Für Benny hatten wir nach einer Gefährtin gesucht, die gerne auch schon ein wenig älter sein durfte. In den umliegenden Tierheimen fanden wir keine Hündin im passenden Alter und so beschlossen wir, die Suche nicht nur auf Deutschland zu beschränken.

 

Wir entdeckten Maya auf der Seite von saving-dogs. Eine schüchterne ältere Hundedame, es klang, als müsse das perfekt passen.

 

Von der Vermittlerin wurden wir über mögliche Schwierigkeiten aufgeklärt und so stellten wir uns schon im Vorfeld darauf ein: dass sie Angst vor uns, dem Leben im Haus, diversen Geräuschen, kurz: vor eigentlich allem haben könnte. Wir fühlten uns dem gewachsen, hatten zwar noch keine Erfahrung mit einem Auslandshund, aber unser Border-Mix Benny ist auch nicht immer einfach in der Erziehung gewesen.

 

Als Maya ankam führten wir die Hunde auf neutralem Gebiet gemeinsam Gassi, das lief ganz gut.

 

Aber als wir dann das Haus erreichten begannen die Probleme. Sobald Maya Benny erblickte fing sie an zu bellen und zu knurren. Kein guter Start, ich sah meinen geliebten Hundeopi in Gefahr.

 

Die nächste Zeit verbrachten wir damit, die Hunde voneinander zu separieren, Maya wann immer sie aufwachte in den Garten zu lassen, damit sie sich dort lösen könnte. Eine zusätzliche Komplikation stellte nämlich eine Treppe dar, die Maya hätte überwinden müssen, um Gassi zu gehen. Treppen waren allerdings äußerst gruselig.

 

Ausserdem ließ Maya sich von ihrem Platz unter dem Tisch von uns nicht wegbewegen. Das Haus verlassen konnten wir zu viert nur durch den Garten und dann durch die Garage und auch nur, wenn Maya von sich aus aufstand.

 

Ausserhalb des Hauses hatten die Hunde keinerlei Probleme miteinander. Aber zunehmender Schlafmangel, kein Appetit und die ständige Angst, dass etwas schief läuft ließen die Tage lang werden und sorgten dafür, dass ich mich richtig schlecht, verzweifelt und mutlos fühlte.

 

Doch dann kam Daniel.

 

Ich hätte nicht für möglich gehalten, was Daniel innerhalb kürzester Zeit schaffte. Er positionierte die Hunde anders, zeigte uns Möglichkeiten, dass die Hunde sich wohl fühlten. Er brachte Maya das Treppen steigen bei und ebenso das Ein- und Aussteigen beim Auto.

 

Dieser kurze Besuch reichte aus, um uns allen den Weg in eine bessere Zukunft zu ebnen. Es war uns jetzt ganz einfach möglich mit beiden Hunden Gassi zu gehen, Maya akzeptierte ganz schnell, dass Benny ins Haus gehört und man nicht zu knurren hat, wenn man ihn sieht, ließ sich brav zum Tierarzt bringen, und begann uns zu vertrauen.

 

Ein knappes halbes Jahr später haben Maya und ich das Seminar "Wie halte ich fremde Hunde fern" bei Daniel besucht und auch hier staunte ich wieder, was es für eine ängstliche Auslandshündin bedeuten kann, wenn sie sich durch ihren Menschen, durch MICH beschützt fühlt.

 

Daniel hat eine ganz besondere Art Mensch und Hund ein gutes Gefühl zu geben, so dass alles Weitere fast wie von alleine funktioniert.

 

Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass er wahre Wunder bewirken kann! :-)

 

Danke für die Hilfe, als ich sie dringend gebraucht habe, danke für viele gute Tipps, die uns den Alltag erleichtern. Wir werden Cankuna auf jeden Fall weiter empfehlen!"